Bienengift Tropfen

Über die medizinischen Wirkungen von Bienengift bzw. Bienengift Tropfen wird seit einiger Zeit zunehmend berichtet. Dabei hat es in der Volksmedizin schon seit tausenden von Jahren seinen Platz. Menschen, die sich in der Heilkunde auskannten und Mut besaßen, steckten z. B. bei anhaltenden Schmerzen im Arm den betroffenen Arm in einen Bienenstock. Die Bienen witterten einen Feind und stachen in den Arm mit dem Ergebnis, dass der Arm nicht mehr oder nur noch etwas schmerzte. Weil das Bienengift offensichtlich eine schmerzstillende Wirkung hatte, versuchte die Medizin, die Substanzen, die schmerzlindernd wirkten, gezielt und dosiert einzusetzen. Früher wurden dazu einzelne Bienen mit Pinzetten oder ähnlichen Feinwerkzeugen auf die schmerzenden Körperteile gesetzt, um dort zuzustechen. Auf diese Weise konnte die Dosis einigermaßen abgestimmt werden.

Wie Bienengift wirkt

Bienengift (Apitoxin) ist ein Eiweißgift und lässt sich mit Schlangengift vergleichen. Aber da Bienen recht klein sind, ist auch die Giftmenge, die über den Stachel in die Haut eindringt, mit etwa 0,1 mg pro Stich verhältnismäßig gering. Ein Bienenstich löst bei Menschen und größeren Tieren Schmerzen und eine Schwellung an der Einstichstelle aus. Wenn man nicht gerade eine Bienengiftallergie hat, sind Stiche von einzelnen Bienen ungefährlich.

In der Medizin nutzt man die positiven Eigenschaften der Bienengift Tropfen. Es hat eine Reihe positiver Wirkungen auf den menschlichen Körper:

  • Bienengift fördert die Durchblutung
  • Es kann Bakterien, Viren und Pilze abtöten
  • Es wirkt blutverdünnend und gerinnungshemmend
  • Der Cholesteringehalt wird gesenkt
  • Bienengift fördert die Bildung von Cortisol, ACTH und Adrenalin
  • Nervenschmerzen werden gelindert
  • Es hat eine positive Wirkung auf das Nervensystem

Welche Krankheiten können mit Bienengift Tropfen behandelt werden?

Wegen seiner durchblutungsfördernden Wirkung eignet sich Bienengift besonders bei Rheumaerkrankungen und Arthritis. Darüber hinaus beeinflusst es durch die Veränderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen, die für die Immunabwehr zuständig sind, und des Hämoglobins den Stoffwechsel positiv. Bienengift hat auch eine positive Wirkung bei Bluthochdruck, weil es cholesterinsenkend wirkt und zur Entlastung des Herzens beiträgt. Das kan zu einer Verbesserung des Schlafs und generell des Allgemeinbefindens führen.

Heutzutage erfolgt die Gewinnung von Bienengift über eine minimale Reizstrombehandlung der Bienen, bei der sie das Gift abgeben, aber trotzdem weiterleben können und so weiter Honig und Gift produzieren können. Das auf diese Weise hergestellte Bienengift kann dann gezielt dosiert werden. Würde eine Biene zustechen, würde der Stachel in der Haut hängenbleiben und die Biene würde daran sterben. Für die Produktion von Bienengift-Tropfen ist reines Bienengift notwendig. Dafür wird im Labor eine Drahtstromfalle mit 2 Folien vorbereitet. Die Bienen stechen in die erste Folie und im Zwischenraum zur zweiten sammelt sich das Bienengift. Die so gewonnenen Wirkstoffe werden anschließend aufbereitet und zu Tropfen, Salben oder Pulver verarbeitet.