Bienenwachs für die Haut

Fast alle Erzeugnisse der Bienen können positive Effekte auf unsere Gesundheit haben. So stärkt Honig das Immunsystem, wird Bienengift in der Medizin verwendet und Bienenwachs für die Haut eingesetzt. Das natürliche Wachs macht die Haut zart, glatt und deutlich widerstandsfähiger.

Um Bienenwachs zu gewinnen, müssen die Waben eingeschmolzen werden. Hierfür gibt es unterschiedliche Verfahren. Kleinere Imkereien können einen Sonnenwachsschmelzer verwenden, der die Waben durch die Wärme der Sonne einschmilzt. Die Waben können auch gekocht bzw. stark erhitzt werden. Dadurch lösen sie sich in ihre Bestandteile auf, sodass die einzelnen Komponenten wie zum Beispiel Honig, Wachs oder Pollen entnommen werden können.

Die Poren atmen wieder

Viele Hautpflegeprodukte bestehen zum Großteil aus Wasser und Öl. Zudem werden diverse weitere Inhaltsstoffe hinzugegeben, um die Haltbarkeit von Cremes, Lotionen und Salben zu erhöhen. Diese Produkte sind oft günstig in der Herstellung aber dafür auch nicht wirklich gesund. Ganz anders dagegen das Bienenwachs. Das natürliche Produkt hat antibakterielle Eigenschaften und ermöglicht, dass Talg und Schweiß abfließen können. Zudem versorgt es die Haut mit Feuchtigkeit und vielen wertvollen Nährstoffen. Allein das ist schon ein Grund dafür Produkte mit Bienenwachs zu nutzen oder sie selbst herzustellen. Allerdings spielt hierbei die Qualität des Naturproduktes eine entscheidende Rolle. Idealerweise wird eine Creme verwendet, die keine störenden Rückstände hinterlässt, sich ideal verarbeiten lässt und keine unangenehmen Gerüche abgibt.

Die Haut kann sich besser regenerieren

Die Haut muss jeden Tag sehr vielen Belastungen standhalten. Nicht selten kommt es dadurch zu Reizungen, Ekzemen und Irritationen. Diese sehen nicht nur unschön aus, sondern können durchaus auch schmerzen. Wer seine Haut jeden Tag mit einer Bienenwachs-Creme einreibt, kann sie vor diversen äußeren Einflüssen schützen. Diese soll, im Gegensatz zu vielen anderen Pflegeprodukten, auch in tiefere Hautschichten eindringen, wodurch die Regeneration unterstützt werden soll. Wenn sich Bienenwachs in einer Creme befindet, überzieht diese die Haut mit einem schützenden Film, der zudem auch Hautreizungen abmildern kann und wohltuend ist.

Das Naturprodukt ist grundsätzlich wasserunlöslich. Das bedeutet aber keinesfalls, dass die Feuchtigkeit nicht passend abgeleitet wird. Des Weiteren gehört das Bienenwachs auch zu den Substanzen, die Wassermoleküle aus der Luft ideal anziehen und anschließend speichern können. Das kann daran bemerkt werden, wenn die Haut nach dem Eincremen für lange Zeit deutlich geschmeidiger und zarter bleibt. Der Grund dafür ist, dass sie ausreichend Feuchtigkeit erhält.

Bienenwachs enthält wertvolles Vitamin A

Dass Vitamine grundsätzlich lebensnotwendig sind, ist bekannt. Sie werden durch die Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen. Zudem können sie auch von außen über die Haut in den Körper gelangen. Im Bienenwachs befinden sich unter anderem große Mengen an Vitamin A. Dieses kann bis zu einem bestimmten Maß schädliche UV-Strahlen abwehren, den Zellaufbau unterstützen und die Keratin- und Kollagenbildung anregen. Nicht ohne Grund ist Vitamin A auch in vielen Pflegeprodukten enthalten. Wird Bienenwachs für die Haut verwendet, kann es unter anderem die vorzeitige Hautalterung vermeiden beziehungsweise verlangsamen.

Bienenwachs kann die Wundheilung beschleunigen

Neben den oben beschriebenen hautfreundlichen Eigenschaften besitzt Bienenwachs auch eine antiseptische und leicht antibakterielle Wirkung. Dennoch handelt es sich immer noch um ein Naturprodukt und eben nicht um ein Medikament. Dadurch hat es auch deutlich weniger Nebenwirkungen. Trotzdem kann Bienenwachs dabei helfen, schädliche Mikroorganismen abzubauen. In der Kinderheilkunde wird er unter anderem bei Ekzemen und bakteriellen Hautentzündungen eingesetzt. Im Vergleich zu Öl ist Bienenwachs härter und hinterlässt nach dem Auftragen keinen fettigen Film.

Wer Naturkosmetik selbst herstellen will, sollte nur ausgesuchte Zutaten verwenden. Zudem sollten diese qualitativ hochwertig sein und zueinander passen.