item

Blütenpollen

Schon die Völker des Altertums kannten die segenreiche Wirkung des Blütenpollens. Honig und Blütenpollen hatten einen festen Platz in ihrer Ernährung. Vielfach wurden ganze Wabenstücke mit Pollen und Honig gegessen. Auch die alten Wikinger kannten die positive Wirkung des Blütenpollens. Zu den Vorräten auf ihren langen Seereisen gehörten auch Honigwaben mit Blütenstaub, die sie vor Mangelerkrankungen schützten.

Die Biene sammelt den Blütenstaub - Pollen - bei ihrer volkswirtschaftlich unermesslich wichtigen Bestäubungsarbeit in den Blüten der Bäume, Pflanzen und Sträucher. Blütenpollen ist von Natur aus klebrig, wenn nicht, hilft die Biene mit Drüsensekreten nach, heftet die vielen tausend kleinsten Körnchen an ihre Hinterbeine und trägt sie so zu ihrem Stock. Die Biene benötigt den Blütenpollen als Eiweßquelle für die Aufzucht ihrer Brut. Zu bestimmten Zeiten trägt sie Blütenpollen im Überfluß ein, davon haben die Imker gelernt, einen Teil zu ernten.

Der Blütenpollen enthält über 50 lebenswichtige Vital- und Aufbaustoffe, 20 verschiedene Aminosäuren und zahlreiche Vitamine. Im Blütenpollen sind weiterhin in einer günstigen Mischung Minerale und Spurenelemente enthalten: Chlor, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Phosphor, Schwefel und Silicium.
Eine feine aber dichte Hülle aus Cellulose schützt die empfindlichen Inhaltsstoffe vor dem Verderb.

Verfügbare Qualitäten:

Blütenpollen (kaltmikronisiert)

Das natürliche Pollenkörnchen mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen ist durch einen Zellulosemantel vor direkten Umwelteinflüssen geschützt. Wenn der Mensch die Pollen verzehrt, so wird ein Teil der Inhaltsstoffe ungenutzt wieder ausgeschieden, da Zellulose durch die menschliche Verdauung nicht oder nur in sehr begrenztem Maße zersetzt werden kann. Um die Inhaltsstoffe für den Organismus voll verfügbar zu machen, muss die Zellulosehülle zerstört werden. Bei Tiefsttemperaturen, die die Zellulose verspröden lassen, ist es mittels spezieller Mühlen möglich, die Pollenkörnchen auf eine Teilchengröße unter 5Micrometer zu vermahlen. Die gewährleistet, das alle Pollenhüllen aufgebrochen werden (die kleinsten Pollen haben einen Durchmesser von nur 10 Micrometern) Damit das so erhaltene Pulver verarbeitbar bleibt, werden ca. 5% mineralische Hilfsstoffe beigemischt. Nach einer vorläufigen Monographie des BGA wird die Verfügbarkeit der Inhaltsstoffe etwa um den Faktor 8-10 gesteigert.

Bienenbrot

Das Bienenbrot ist auch unter dem Namen Ambrosia oder Perga bekannt. Es besteht aus den frisch gesammelten Blütenpollen, die von den Bienen mit einem Sekret aus Honig, Nektar und Enzymen vermischt in den Waben eingelagert werden. Ein dadurch eingeleiteter Fermentationsprozess macht die Inhaltsstoffe des Pollenkerns besser verfügbar.

Blütenpollen, fein granuliert

< 200my - Blütenpollenpulver

Blütenpollen (Granulat)

Keine Angaben