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Honigpulver

Honigpulver entsteht durch Gefrier- oder Sprühtrocknung und wird so auf einen maximalen Wasseranteil von vier bis fünf Prozent reduziert. Dem reinen Bienenhonig wird für diesen Prozess beispielsweise die gleiche Menge des Trägerstoffs Maltodextrin zugemischt. Das entstehende helle Pulver ist frei fließend, enthält keine künstlichen Aromen und kann vielseitig als natürlicher Süßstoff oder Geschmacksverstärker eingesetzt werden.

Es hat gewöhnlich eine Mindesthaltbarkeit von 24 Monaten. Seine Konsistenz eignet sich besonders gut zum Einmischen in heiße und kalte Getränke wie Tee, Kaffee, Limonade oder Fruchtdrinks. Gleichfalls kann das Pulver Kuchen, Müsli, Plätzchen und Brotmischungen beigegeben werden. In der modernen Lebensmittelindustrie sind seine Einsatzmöglichkeiten nahezu unerschöpflich, weil es vollkommen frei von Konservierungsmitteln und Farbstoffen ist. Der pH-Wert von Honigpulver liegt zwischen 4,0 und 7,5.

Übersicht der Produktspezifikation - Honigpulver 60%ig

Produktbeschreibung

Vakuumbandgetrocknetes Pulver aus Blütenhonig und Trägerstoff zur Verwendung in Süßwaren, Cerealien und ähnlichen Anwendungen

Anwendungsempfehlung

Lebensmittel

Lagerung

Originalverpackt, kühl und trocken, vor Licht geschützt
(max. 20 °C, max. 65 % relative Luftfeuchtigkeit)

Mindesthaltbarkeit

12 Monate bei sachgemäßer Lagerung im Originalgebinde

Ursprungsland

Deutschland

Eine vollständige Übersicht inklusive Angaben zu weiteren Eigenschaften, mikrobiologische Angaben, Angaben zur Eignung für spezielle Ernährungsformen sowie zu enthaltenen Allergenen und Unverträglichkeiten finden Sie im Dokument zur Produktspezifikation.

Verwendung von Honigpulver

Das Pulver bringt die besten Geschmackseigenschaften des Honigs zur Geltung. Es lässt sich ideal verarbeiten, etwa auf heiße und kalte Speisen streuen. Zu Eis und Nüssen passt es ebenfalls sehr gut. In beinah jedem Rezept kann das Honigpulver den Zucker ersetzen. Wenn das Pulver in der Verpackung Klumpen bildet, handelt es sich nicht um einen Qualitätsmangel. Vielmehr hängt die Klumpenbildung mit dem kompletten Verzicht auf Trennmittel und jegliche künstliche Zutaten zusammen. Daran ist zu erkennen, dass echter, naturbelassener Honig verwendet wird. Die Klumpen lassen sich zum Beispiel mit einem Löffel problemlos wieder auflösen. Flüssiger Honig dagegen ist auf Grund seines hohen Feuchtigkeitsanteils weit weniger flexibel einsetzbar. Das Pulver findet wiederum in der Feinkost-, Gewürz- und Milchherstellung vielfältig Verwendung. Darüber hinaus bereichert es die zeitgemäße Kosmetik- und Pharmaindustrie sowie die Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln. Besonders als Sportlernahrung erfreut sich Honigpulver seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Hier kommt es beispielsweise in den Fitness- und Eiweißdrinks sowie Diät- beziehungsweise Kohlenhydrat-Präparaten zum Einsatz. Oft anzutreffen ist es darüber hinaus in Cerealien sowie Getreide- und Schokoriegeln.

Nicht mehr wegzudenken ist Honigpulver mittlerweile auch als Bestandteil von Rezepturen, die ausschließlich oder vordergründig auf natürliche Heilmittel fixiert sind. Ein Beispiel dafür sind vorgefertigte Mischungen aus Honig- und Salbeipulver, die zusätzlich noch um Ingwer-Bestandteile ergänzt werden können. Dieses Prinzip lässt sich auch sehr gut auf fertige Backmischungen anwenden. Die Mohnkuchen-Rezeptur und auch der Bienenstich aus dem Supermarkt machen sich die Vorteile des Honigpulvers gern zu Nutze.

Produkteigenschaften

Trägerstoff des hochwertigen pulverisierten Blütenhonigs kann auch getrockneter Weizensirup sein. Als Verdickungsmittel kommt unter Umständen das in biologisch erzeugten Lebensmitteln zugelassene Natriumalginat in Frage. Das Produkt wird ebenso als Granulat angeboten. In diesem Fall liegt seine Körnung bei maximal zwei Millimetern. Der Gesamtzuckergehalt des Honigpulvers beträgt durchschnittlich 52,4 Prozent. Es hat einen Nährwert von 1610,3 kJ (383 kcal) pro 100 Gramm. Honigpulver weist einen Fettgehalt von etwa 1,0 Prozent auf. Der Eiweißanteile liegt bei ca. 1,5 Prozent. Kohlenhydrate sind zu 94,4 Prozent enthalten.

Entstehung von Honig

Blütenhonig ist ein reines Naturprodukt, das von Bienen zur eigenen Ernährung erzeugt wird. Er stammt hauptsächlich aus dem Nektar der Blüten verschiedenster Pflanzen. Die Honigbienen nehmen die Pflanzensäfte auf und reichern sie mit körpereigenen Stoffen an. Der Nektar wird dabei im Bienenkörper verändert, anschließend in Waben gespeichert sowie dort einer Reifung überlassen. Durch die Biene wird der Nektar mit Säuren, Enzymen und verschiedenen Eiweißstoffen versetzt. In diesem Prozess erfolgt eine Invertierung (Umkehrung) der Saccharose. Gleichzeitig wird Glucose in Fructose umgewandelt. Der Blütennektar dickt ein und es bilden sich sogenannte Inhibine. Das sind Stoffe, welche das Wachstum von Hefen und Bakterien steuern können.

Gesundheitliche Wirkungen von Honig

Honig wirkt entzündungshemmend. Sein regelmäßiger Verzehr kann Schwellungen lindern, leichtes Fieber senken und lokale Schmerzen vertreiben. Erfolge bei der Wundbehandlung mit Honig sind möglich, konnten jedoch bisher wissenschaftlich nicht belegt werden. Der Imker muss bei der Honiggewinnung auf größte Reinheit achten, um alle positiven Wirkeigenschaften zu erhalten. Im verarbeiteten Honigpulver kommen diese gesundheitlichen Vorteile schließlich zur vollen Entfaltung.