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Kombucha Nebenwirkungen

Kombucha gilt als gesundes Erfrischungsgetränk. Es zeichnet sich durch viele wichtige Vitalstoffe und darmfreundliche probiotische Bakterien aus. Kombucha gilt als gut verträglich, nur Personen mit empfindlichem Magen können manchmal etwas Probleme mit der Säure des Getränks bekommen. Dann sollte die Trinkmenge angepasst werden, in der Regel gehen die kleinen Beschwerden sofort komplett zurück. Allerdings hat Kombucha als frisches Getränk zwei Komponenten, die ernste Probleme bereiten können: einen hohen Zuckergehalt und einen gewissen Anteil Alkohol.
Im Kombucha Trockenkonzentrat sieht das zumeist anders aus. Hier sind die genannten Bestandteile zumeist in wesentlich geringeren Mengen enthalten.

Zucker in Kombucha

Da der Fermentationsprozess des Tees ohne ausreichend Zucker nicht möglich ist, ist der Zuckergehalt von Kombucha relativ hoch. Unabhängig davon, welche Zuckersorte für den Ansatz gewählt wird, schlagen dann auch reichlich Kalorien zu Buche. Das Getränk kann annähernd den Zuckergehalt einer Limonade erreichen. Je nach Trinkmenge können sich daraus Gewichtsprobleme mit allen unerwünschten Folgen, aber auch Karies und Veränderungen im Stoffwechsel ergeben. Zu viel Zucker kann Diabetes Typ 2 auslösen. Vor allem Diabetiker sollten Kombucha wegen der Wirkung auf den Insulinspiegel nur mit Bedacht trinken.

Wer seinen Kombucha selber herstellt, kann den Zuckergehalt dadurch steuern, dass er dem Getränk nicht mehr Zucker als unbedingt für den Ansatz nötig zugibt. Außerdem enthält das Getränk umso weniger Zucker, je länger es fermentiert. Immer mehr Zucker wird dann nämlich in Säure umgewandelt. Der Kombucha wird sauer, aber im Hinblick auf den Zucker gesünder.

Alkohol im Kombucha

Bei der Fermentation des Tees entsteht Alkohol. Während industriell hergestellter Kombucha meist um die 0,5 Prozent Alkohol enthält, können bei selbst hergestelltem bis zu 2,0 Prozent erreicht werden. Für Kinder ist das Getränk also tabu. Auch für Schwangere gilt ein absolutes Alkoholverbot. Alkohol in der Schwangerschaft kann zu lebenslangen Behinderungen des Kindes führen. Kleinwuchs, kognitive Störungen und in schweren Fällen Schäden an den inneren Organen können die Folge sein. Auch in der Stillzeit sollte auf den Konsum von Kombucha verzichtet werden.

Gefährlich kann das Erfrischungsgetränk auch für trockene Alkoholiker werden. Zudem sollte jeder, der aus anderen gesundheitlichen Gründen generell Alkoholverzicht übt, auch auf den Genuss von Kombucha verzichten.

Getrocknete Kombucha Pilze und auch das Kombucha Extrakt bzw. Trockenkonzentrat (hergestellt aus dem frischen Getränk) weisen je nach Art der Herstellung einen deutlich geringeren oder gar keinen Alkoholgehalt auf.

Fazit

Kombucha ist für wenige Personengruppen nicht empfehlenswert, da es reichlich Zucker und eine nennenswerte Menge Alkohol enthalten kann. Ansonsten handelt es sich um ein gut verträgliches, vitalisierendes, durstlöschendes  und schmackhaftes Getränk, das in moderater Menge den Trink- und Speiseplan durchaus bereichern kann.