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Mineralhefen

Durch die schon Jahrhunderte währende Nutzung unserer Ackerböden kam es in einigen Teilen Europas zu einer Verminderung der Gehalte an für den Menschen notwendigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Dieses hat sich im Zeitalter der Industrialisierung der Landwirtschaft noch verstärkt, da die Düngung mit natürlichen Substanzen wie Kompost und Mist zunehmend durch die chemische Düngung ergänzt bzw. ersetzt wurde. Hierbei werden zwar die von den Pflanzen für das Wachstum benötigten Mineralien dem Boden zugeführt, die sich aber auch abbauenden Gehalte von z.B. Selen oder Chrom bleiben davon jedoch unberührt. Zum Ausgleich möglicherweise auftretender Defizite in der Ernährung haben sich sogenannte Mineralhefen bewährt. Hierzu gehören u.a. Selenhefe, Chromhefe und Manganhefe.

Nachgesagte Eigenschaften verschiedener Mineralstoffe:

Mangan:  fördert die Enzymproduktion
Zink:  stärkt das Immunsystem, fördert das Dämmerungssehen und die Enzymproduktion
Magnesium:
 ist Aktivator für den Zuckerabbau
 fördert die Enzymproduktion und stärkt Knochen und Zähne
Selen:  fördert die Herztätigkeit, steigert die Wirkung von Vitamin E
 beugt teilweise Rheumatismus und Grauen Star vor
Molybdän:  begünstigt die Anlagerung von Fluoriden im Zahnschmelz (Kariesprophylaxe)
 Atmungskatalysator
Chrom:
 fördert den Glucosestoffwechsel
Kupfer:  fördert die Enzymproduktion
Germanium:  stimuliert das Immunsystem
 blockiert freie Radikale und regt die Produktion von Interferon an